Warum es so schwer ist, alleine zu Hause Fortschritte im Training zu machen
Heutzutage gibt es durch Bücher und Videos im Internet viele Möglichkeiten, einfach an Trainingsanleitungen zu kommen und für sich allein zu Hause zu beginnen. Es ist verführerisch, weil kostengünstig. Mal ehrlich – wie weit kommst du auf diese Weise? Als Trainerin kann ich dich individuell anleiten, dir Feedback geben und du vermeidest Fehler. In diesem Artikel erkläre ich, warum es sich lohnt, mit einer ausgebildeten Trainerin zu trainieren.
Wie gut kennst du deinen Körper? Vertraust du deinen Körperempfindungen? Wie fühlt es sich in deinem Körper an, wenn du dich bewegst, wenn du in Ruhe hinein spürst?
Als ich begann, meinen Körper wirklich wahrzunehmen, hat mein Verstand mir alles mögliche erzählt, interpretiert, analysiert. Das war, worauf ich jahrelang konditioniert wurde an Schule und Uni. Für manche Lebensbereiche nützlich und wichtig. Wenn es um fühlen, spüren, den Körper geht, hinderlich. Ich war es schlicht nicht gewohnt, meiner Wahrnehmung zu trauen. War das, was ich nach den Anleitungen machte, gut? Ist es das, was die Übung bewirken kann und soll? Viele Fragen im Kopf. Deswegen ging ich nach ersten Versuchen mit einem Buch die Methode zu lernen, gleich in ein Studio, um unter Anleitung einer ausgebildeten und erfahrenen Trainerin zu trainieren und zu lernen.
In meiner ersten CANTIENICA®-Stunde – ein Einführungs-Workshop – ging es neben dem Kennenlernen der Grundprinzipien der Methode und der relevanten Anatomie, um den Anleitungen zu folgen, um das Erspüren des Beckenbodens und der Anatomie, die zuvor am Modell und auf Abbildungen erklärt wurden. Ist das, was ich spüre, wirklich die tiefste Beckenbodenschicht? Die winzige Sensation? Da half es mir ungemein, dass eine erfahrene Trainerin mir die richtigen Fragen gestellt und mich in meiner Wahrnehmung bestärkt hat.
Das ist das, was ich heute selbst als Trainerin mache: erklären, anleiten, Fragen stellen, zuhören, Feedback geben. Damit die/der Trainierende lernen kann, Vertrauen aufbaut in seinen Körper und seinen eigenen Umgang mit dem Körper.
Apropos Umgang mit den eigenen Körper: Wie sehr lernen wir, hart zu sein, den Körper zu verurteilen für das, wie und was er ist, wie er funktioniert, was in ihm passiert und wie er aussieht? Statt zu spüren, wie es sich im Innern anfühlt, und dies dasein zu lassen, ohne etwas zu tun?
An der Stelle tut die CANTIENICA®-Methode sehr wohl viel: Sie formt den Körper von Innen, damit er bereit ist, lebendig zu sein. Damit er bereit ist, sich zu bewegen. Damit er bereit ist, Gefühle durchfließen zu lassen, statt in Anspannung zu erstarren, weil der Mensch in unserer Gesellschaft nicht gelernt hat, zu fühlen und damit zu sein.
Und genau dabei kann ich dich unterstützen. Deiner Körperwahrnehmung vertrauen zu lernen. Fehler zu vermeiden. Fragen und Unsicherheiten zu klären.
